Dienstag, Juli 12, 2011

Ruhe in Frieden Klaus Dornemann

am 06.07 ist in Estland mein guter Freund Klaus Dornemann gestorben. Klaus war einer der interessantesten Leute, die ich jemals kennengelernt habe, er war sicherlich unbequem, streitlustig, hielt sich mit seiner Meinung nie hinterm Berg, aber genau durch diese Charakterzüge hat er viel in seinem Leben erreicht und viele Freunde und einige Feinde gewonnen.

Klaus-Georg Dornemann ist 1942 in Breslau geboren, die Familie flüchtete 1945 nach Sangerhausen in Sachsen-Anhalt. Der Vater war Militärpilot im 2. Weltkrieg, dass war wohl in DDR nicht gern gesehen, deswegen flüchtete die Familie ein zweites Mal 1953 nach Westen. 1956 kam der Vater zu der neugegründeten Bundeswehr und die Familie zog nach Borken/Westfalen. Nach den Schule trat Klaus als "vorzeitig Dienender" in die Bundeswehr ein, besuchte die Heeresoffizierschule II in Hamburg und erreichte den Dienstgrad Hauptmann. Er lernte und studierte Flugzeugbau, ging aber zurück zur Bundeswehr, wo er bei der Bundeswehrverwaltung gearbeitet hat. Am 30. Juli 1966 heiratet er Lydia und hat mir ihr zwei Söhne Christoph und Lukas.

Neben seinem Beruf organisierte Klaus 35 Jahre lang Ferienlager an der holländischen Insel Ameland und fünf internationale Jugendbegegnungen zur Völkerverständigung in ganz Europa. Er wurde vom Dienst freigestellt und leistete beim Roten Kreuz Hilfseinsätze in Uganda, Sudan, Libanon, Eritrea, Armenien, beim Malteser Hilfsdienst war er im Rahmen "Hilfe für Sowjetunion" beim Einsatz in der Ukraine, für die Johanniter war er in Sarajewo, Tuzla, Kosovo und Kroatien.

1992 arbeitete er beim Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit im Referat "Psychiatrische Versorgung", baute die psychiatrische Versorgung im Land auf. Daneben sammelte er Mittel für Projekte im Ausland, wie das Krankenhaus im Ruanda, oder das "offene Haus für Behinderte" in Kroatien, das das erste seiner Art war.

2002 wurde Klaus nach Estland versetzt, um mit dortigen Behörden und Wirtschaftsunternehmen öffentliche, wie wirtschaftliche Projekte zu versuchen. Unter anderem organisierte er dort kirchliche Freizeiten für Jugendliche und hatte ein Lehramt an der Tallinner Universität.

Ich hörte zum ersten Mal von Klaus 2007 nach den Bronzenen Nächten. Er war einer, der Opfer der estnischen Polizeikräfte, die in Terminal D beim Tallinner Fährhafen eingesperrt und misshandelt wurden. Am nächsten Tag veröffentlichte die finnische Zeitung Italehti Bilder von Klaus und seinem Sohn Lukas, die zu einem Symbol für die Willkür der estnischen Polizei wurden. Ich habe die Verwandte von Klaus in Deutschland ausfindig gemacht und schrieb ihm eine Mail. Er schickte mir seinen Artikel "Polizeigewahrsam", der auch veröffentlicht wurde und dem deutschsprachigen Europa zeigte, was in Estland wirklich geschehen war. Seit diesen Nächten engagierte sich Klaus für die russisch-sprachige Minderheit in Estland, aber auch für die Meinungsfreiheit und Demokratie in Estland. Er schrieb Briefe an alle wichtigen Amtsträger in Estland und im Ausland, gab unzählige Interviews. Ausserdem wurde er Mitglied von Notchnoj Dozor, der Organization, die den Bronzenen Soldaten beschützte. Er nahm an vielen Akten des Protestes teil und berichtete darüber.

Doch es gab nur wenige politische Amtsträger, die überhaupt reagierten. Eine davon war der damalige Mitglied des Europaparlaments Sahra Wagenknecht, die nach Estland kam, um sich den Verlauf des Gerichtsprozesses gegen die sogenannten Bronzenen Vier, Dimitrij Linter, Dmitrlk Klenskij, Maksim Reva und Mark Syrik sich anzuschauen. Klaus war bei jeder Verhandlung dabei und schickte mir seine Berichte, die ich dann veröffentlichte. Bei anderen Amtsträgern, besonders bei den estnischen, stiessen seine Anklagen auf taube Ohren. Die Untersuchungen der Gewaltexzesse der Polizei während der Bronzenen Nächte wurden eingestellt, da "nicht festgestellt werden konnte, wer denn auf die wehrlosen Gefangenen des Terminals D einprügelte". Doch ganz wurde Klaus und Notchnoj Dozor von den estnischen Behörden nicht vergessen. Die KAPO hatte immer ein Auge auf die Aktivitäten von Notchnoj Dozor, was Klaus einmal zur Bemerkung veranlasste: "Er fürchte weder Tod noch Teufel, aber von der estnischen Polizei und der estnischen Justiz habe ich Angst."

Politisch gesehen war Klaus nie ein Kommunist, was ihm manche vorgeworfen haben. Im Gegenteil, er sagte öfters, dass es die schlimmsten Verbrecher der Menschheitsgeschichte Hitler, Stalin und Mao gewesen sind, in aufsteigender Reihenfolge. Sein Kampf war immer für das europäische Verständnis von Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte. Obwohl er oft genug Esten das fehlende Verständnis für diese Grundwerte vorwarf, ging er auch oft mit der russischen Minderheit hart ins Gericht und sagte ihnen offen, was sie seiner Meinung nach falsch machen. Mit seiner offenen und geradelinigen Art schuff er sich nicht nur Freunde, viele kamen mit dieser Art nicht klar. Doch wer sein Vertrauen gewonnen hat, konnte immer auf ihn zählen.

2009 habe ich Klaus persönlich kennengelernt. Wir haben uns an der Stelle verstanden und seitdem immer wenn ich nach Estland kam, war ich bei ihm eingeladen. Klaus hatte immer Projekte, Ideen, er war voller Tatendrang. Sein Traum war es in Estland ein Business aufzubauen, der hunderte Arbeitsplätze sichern würde, doch stiess er immer wieder auf Ignoranz und Unverständnis seitens Behörden und Investoren. So erklärte der Bürgermeister von Paldiski "seine Stadt bräuchte keine Arbeitsplätze". Ausserdem arbeitete er an zwei Büchern zur estnischen Sprache und Geschichte.

Das letzte Mal besuchte ich Klaus im Krankenhaus im März diesen Jahres. Er klagte, dass es ihm nicht so gut gehe, er bekam einen Bypass in seinem Bein, doch spüre er immer noch Schmerzen. Doch es war sein letzter Tag im Krankenhaus und er freute sich schon darauf, wieder zu seinen Projekten zurückkehren zu können. Als ich ihm ein Osterei mit Süssigkeiten ins Krankenhaus brachte, beschwerte er sich, dass kein Schnaps dort enthalten ist. Das war sein herzlicher Humor.

Die Nachricht von seinem Tod kam doch sehr unerwartet. Über eine Nachrichtenseite erfuhr ich, dass seine Freunde von Notchnoj Dozor, besonders Sergej Tydiyakov ihm den letzten Geleit geben werden, Klaus wird auf einem Tallinner Friedhof beerdigt sein.

Ruhe in Frieden, Klaus,



Klaus und Notchnoj Dozor



Bei einer Protestaktion in Terminal D




Nach den Bronzenen Nächten



Klaus Dornemann 1942 - 2011

Artikel von und über Klaus in diesem Blog:

Was geschah im Terminal D des Tallinner Hafens
Polizeigewahrsam
Was folgt auf Terminal D
Der Prozess
Aus dem Gerichtssaal
Jahrestag der Bronzenen Nächte
Bericht von Herr Dornemann über 26. April
Bericht zu Demonstration am 27.04
Ein Protestschreiben und eine Antwort
Freispruch
Februarreport von Hr. Dornemann
Russen und ihre Glaubwürdigkeit nach den Kommunalwahlen

Kommentare:

Matthias hat gesagt…

Wir haben Klaus im Sommer 2010 auf einer Baltikum Reise in Talinn kennengelernt und ihn sofort ins Herz geschlossen. Er hatte damals spontan den Nachmittag mit uns verbracht, um uns Talinn uns seine Geschichte näher zu bringen. Seine Tour durch die estnische Hauptstadt werde ich nie vergessen. Ich hätte mir wirklich sehr für ihn gewünscht, dass er noch all seine Projekte und Ideen in die Tat hätte umgesetzt können.

saarmaxi hat gesagt…

Vor seinem Estlandengagement und nach Afrikahilfseinsätzen war Klaus während seiner Erfurter Ministeriumszeit lange Jahre in der humanitären Hilfe für die Ukraine engagiert. So habe ich ihn und unzählige wertvolle Freunde dort kennenlernen dürfen. Schließlioch hab ich so in der mittelbaren Folge auch meine Frau in der Ostukraine kennengelernt, dank Klaus' Hilfe konnte ich sie damals auch einige Zeit nach Deitschland einladen, damit sie weiß worauf Sie sich einlässt wen sie hier einwandert. So haben wir 1996 dann auch heiraten und sind eien glückliche Familie hier in Deutschland geworden, so konnt Europa zusammenwachsen und die Freundschaften in die Ukraine halten bis heute. Dank Klaus konnten Ostukrainer an Sommeruniversitäten in Deutschland teilnehmen oder den Salzburger Hochschulwochen. Ein wunderbarer Mensch wird uns fehlen...Ruhe in Frieden, Klaus

saarmaxi hat gesagt…

Einen schönen quasi Nachruf hat Klaus selnst verfasst, in XING:


<>....Fortsetzung nächster Post

saarmaxi hat gesagt…

Wer ist Klaus Dornemann ?

1942 ist er in Breslau, nicht in Wrotzlaw, und schon garnicht in Polen, wie er immer und ausdrücklich betont, geboren; 1945 flüchtete die Familie von dort und landete bei Sangerhausen, der Rosenstadt (nicht Sangershausen, das gibt`s nicht oder Sondershausen, das liegt in Thüringen) in Sachsen-Anhalt.
Sein Vater war hoch dekorierter Weltkriegsflieger, das allein war zu dieser Zeit in dem aufgehenden Arbeiter- und Bauernparadies mehr als anrüchig und veranlaßte 1953 zu dem Entschluß, "republikflüchtig" zu werden. Nach berufsbedingtem, zigeunerhaftem Herumziehen , sein Vater war dann wieder seit 1956 bei der neuen Armee, der Bundeswehr, bauten 1964 seine Eltern in Borken/Westfalen, ein Haus. Nach seiner Schulzeit bis März 196o trat er sodann als vorzeitig Dienender, wie man das so nannte, sogleich in die Bundeswehr ein und besuchte die Heeresoffizierschule II in Hamburg. Er erreichte den Dienstgrad Hauptmann. Danach lernte er Flugzeugbau in der altehrwürdigen Weltfirma Dornier und studierte nicht sehr erfolreich einige Semester in Aachen, auch Flugzeugbau. Später dann ging er zurück zur Bundeswehr und wurde Beamter, allerdings nur mäßiger Beamter in der Bundeswehrverwaltung, erfüllte aber auch da noch nebenher mehrere interessante militärische und zivile Aufgaben. Am 3o. Juli 1966 heiratete er seine Heidenerin Lydia Neuschmelting, mit der er die beiden Jungen Christoph und Lucas hat.
35 Jahre lang leitete er ein Jugendferienlager auf der holländischen Insel Ameland mit jeweils etwa 1oo Jugendlichen, das er selbst ausbaute und er organisierte 5 internationale Jugendbegegnungen zur Völkerverständigung in ganz Europa (jeweils um die 35o Jugendliche).
In der Eigenschaft als Beamter ging er im August 197o im Auftrag der Bundeswehr mit seiner Familie für mehr als fünf Jahre nach Washington D.C..
Nach Durchreisen des nordamerikanischen Kontinents bis hin nach Alaska und auch Mexiko nach Deutschland zurückgekehrt, wurde er viele Male und für verschiedenste Aufgaben der Katastrophenhilfe in aller Welt durch Ministererlasse vom Dienst freigestellt und leistete im Auftrage des Deutschen- wie Internationalen Roten Kreuz Hilfsprojekte in Uganda, dem Sudan, im Libanon, Eritrea und in Armenien, ebenso wie für den Malteser Hilfsdienst im Rahmen der damaligen "Hilfe für die Sowjetunion" in Lviv (Lemberg) / Ukraine und für die Johanniter in Sarajewo, in Tuzla, im Kosovo und in Kroatien, verschiedenste Hilfsprojekte. Insgesamt verbrachte er mehr als zwölf !! Jahre seiner 4o-jährigen Dienstzeit im Ausland und das als Nichtdiplomat ! und trieb sich auf allen gefährlichen Schauplätzen dieser Welt herum.

saarmaxi hat gesagt…

Die Bundeswehr vertrat Klaus D. mit einem Stand zehn Jahre lang auf der Rheinbacher Herbstmesse und gründete selbst 1991 die Deutsch-Ukrainische Partnerschaftshilfe e.V., mit der er auch heute noch Projekte in Lviv (Lemberg) gestaltet (z.B. eine Sucht- und Drogenberatungsstelle, eine Armenapotheke und internationale Jugendprojekte). Er vertrat als Chefkoch mehrmals den im Restaurant erkrankten Chef dieses kleinen Restaurants, nebenher, wie so das Meiste in seinem Leben.
1992, gerade aus dem Sudan zurückgekehrt, ließ er sich dann aus persönlichem Interesse anläßlich der veränderten Weltlage zum Thüringer Ministerium für Soziales und Gesundheit, also als Landesbeamter, in die neuen Bundesländer, hier nach Thüringen, nach Erfurt von der Bundeswehr erst ausleihen, später dann versetzen, wo er auf eigenen Wunsch im "Referat Psychiatrische Versorgung" die psychiatrische Versorgung im Freistaat Thüringen maßgeblich mit aufgebaut hat und nebenher wiederum einige Aufgaben auf Bitten seines Ministers übernahm, wie z. B. die Organisation von Hospitationen von medizinischem Personal aus MOS (mittel- und osteuropäischen) -Staaten, die Organisation der Thüringer Gesundheitswoche, Vertretung des Hauses auf der Messe des Thüringer Landtages mit einem eigenen Stand usw . Auf Anweisung des Ministers Dr. Frank-Michael Pietzsch organisierte er die Initiative „Thüringen hilft Kriegs- und Katastrophenopfern als Vorsitzender. Dazu sammelte er allein in Thüringen in einundeinem halben Jahr immerhin 465.ooo,- DM. Damit konnte er unter anderem, in Zusammenarbeit mit seinen Freunden, hier den Johannitern, die Chirurgie und die Gynäkologie im Krankenhaus des Kriegsgebietes in Musasa Ruli, etwa 65 km nördlich von Kigali, der Hauptstadt von Ruanda, vollständig mit medizinischem Gerät ausstatten. Weitere Mittel konnte er auf anraten seines Freundes G. Hanau von den Johannitern, in ein recht einmaliges Projekt in Kroatien, nördlich von Split, stecken. Es war das erste „offene Haus für Behinderte“ in Kroatien überhaupt.

2oo2 konnte Dornemann seinen seinerzeitigen thüringischen Ministerpräsidenten Bernhard Vogel von der Notwendigkeit einer Beratung für Estland überzeugen und wurde dann eben für fast vier Jahre dahin abgeordnet, um mit dortigen Behörden und Wirtschaftsunternehmen, öffentliche wie wirtschaftliche, Projekte zu versuchen. Dabei hat sich als hervorragend geeignet, seines Cousins Gerhard Reicherts Idee, die sogenannte Hafenschlickreinigung, erwiesen, für die sich ein entsprechendes Patent der Balticon OÜ gehörend, anbot, dessen Umsetzung er mit seinen Partnern nun mit der von ihm schon erwähnten, gegründeten „Balticon Holding Estonia OÜ“ praktisch angeht. Dazu werden in den nächsten fünf Jahren bis zu eintausend Arbeitsplätze geschaffen, ohne staatliche Hilfe. Das beeindruckt nur niemanden auf dieser Welt.
Seit einiger Zeit hat er auch ein bescheidenes Lehramt an der Talliner Universität inne, wie alles, für Gottes Lohn.

saarmaxi hat gesagt…

In Sommerzeiten macht er seit ein paar Jahren wider Willen anerkannte Stadführungen zur Geschichte Tallinns und Estlands, die immer ausgebucht sind.
2oo7, am 27. April geriet er ohne eigenes Verschulden in die Mühlen der Umsetzung des „Bronzenen Soldaten“ in Tallinn und wurde mitsamt seinem Sohn Lucas schwer mißhandelt, fast gefoltert. Seitdem ist er auch auf der internationalen, politischen- wie Medienbühne (Skandinavien, Rußland, Frankreich, Spanien, nicht aber in Deutschland) regelmäßig anzutreffen, wo er für die Einhaltung der Menschenrechte, ersteinmal in der EU, vehement eintritt und ihm damit in seinem neuen Lebenslande nicht viel Freunde schafft. Allerdings hat ihm sein Bekanntheitsgrad, vor allem bei dem russischen Bevölkerungsteil Estlands, soviel Zutrauen eingebracht, daß man ihn nun als deren Kanditaten für das EU-Parlament vorgesehen hat. Das ist sensationell, daß ein Deutscher in einem fremden Lande deren Minderheit vertreten soll.
Nun sind das längst nicht erschöpfend alle Tätigkeiten, die sein Leben ausfüllen, aber es soll damit ersteinmal sein Bewenden haben.
Da steht er nun, der alte Beamte, der in 4o Jahren seiner Dienstzeit nicht einen einzigen Tag wegen Krankheit gefehlt hat und will, zu seinem Berufslebensende, der Welt mit dem Projekt „Balticon“ beweisen, daß auch die vielgeschmähten und „faulen Beamten“ etwas wirtschaftlich erfolgreiches zustande bringen können. Dabei ist er sich sicher, daß er in der Beamtenschaft zeitlebens ein ausgesprochener Außenseiter ist und war.
Das Projekt Balticon hat einen Umfang von mehr etwa 1oo mio € und wird nicht nur das größte jemals in Estland begonnene sein, sondern in Zukunft wird es wohl auch kein größeres, vorerst jedenfalls nicht, geben.

Für all das, was er so uneigennützig getan hat, stand ihm natürlich ein Bundesverdienstkreuz............... nicht zu. Da muß man schon andere Leistungen erbringen, wie ja jeder weiß. Und die Deutschen interessiert es sowieso nicht, warum dann auch die Esten oder andere ?